Gaffels SonnenHopfen

Wenn Gaffels SonnenHopfen aus dem Winterschlaf erwacht, sind frühsommerliche Temperaturen und wohlige Sonnenstrahlen garantiert. Pünktlich zum Frühjahrsbeginn haben wir unser Hopfenbier mit frischer Ernte des fruchtig-aromatischen Citra Hopfen aus dem Yakima Valley (USA) neu eingebraut. Gaffels SonnenHopfen ist eine erfrischende Alternative zum Weizenbier und gehört zu den spannendsten Bieren der Saison.

Gaffel und die Leidenschaft fürs Brauen

Als 1908 das Brauhaus „In der Gaffel“ eröffnete, hat sich in Köln schnell herumgesprochen, dass die Familie Becker vollmundiges, obergäriges Bier braut. Bald fragten die ersten Gastwirte, ob sie nicht auch dieses Bier vom Eigelstein Nr. 41 ausschenken dürfen. So entwickelte sich aus der Hausbrauerei ein mittelständiges Unternehmen. Trotz aller Veränderungen und moderner Anpassungsprozesse ist eins geblieben: die Leidenschaft fürs Brauen, die immer wieder zu neuen Ideen anspornt. Nach dem Erfolgsprodukt Gaffels Fassbrause wurde jetzt mit Gaffels SonnenHopfen ein Bier entwickelt, das eine erfrischende Alternative zum Weizenbier ist.

 

Citra-Hopfen aus dem Yakima Valley

Das obergärige naturtrübe Gaffels SonnenHopfen wird mit Citra-Hopfen aus dem sonnigen Yakima Valley eingebraut. Das Tal, das für erlesenen Wein und hochwertigen Naturhopfen gleichermaßen berühmt ist, liegt im Süden des US-Bundesstaats Washington. 80 Prozent des US-amerikanischen Hopfens stammen aus dieser Region. Das Yakima Valley ist nach der Hallertau in Bayern das zweitgrößte Hopfen-Anbaugebiet der Welt. Der Citra-Hopfen wird auf einer relativ kleinen Fläche angebaut und ist daher nur limitiert verfügbar. Gaffel hat sich aber schon jetzt die Ernten der nächsten Jahre gesichert. Übrigens wird für Gaffels SonnenHopfen nur der Citra-Hopfen eines Jahrgangs verwendet. Somit ist eine gleichmäßige, hochwertige Qualität garantiert. Denn Bodenbeschaffenheit, Sonnen- und Regentage beeinflussen die Eigenschaften eines Hopfens ebenso wie die Rebe eines Weins.

 

Hopfen: Die Seele eines Bieres

Der Hopfen ist die Seele eines Bieres und wird als „Grünes Gold“ des Brauers bezeichnet. Er beeinflusst den Geschmack, die Schaumkrone und die Haltbarkeit. Bitter-Hopfen wird während des Würzekochens zugesetzt und mitgekocht. Je mehr Hopfen der Brauer hinzugibt, desto hopfenbetonter bzw. herber schmeckt später das fertige Bier. Aroma-Hopfen - wie z. B. den Citra - gibt man dagegen am Ende des Kochprozesses hinzu. Dadurch bleiben die Aromastoffe erhalten. Die Entscheidung darüber, wann und welche Hopfengabe erfolgt, ist also für die Entwicklung des Bieres wichtig.

 

Gaffel Hefe

Der Brauer macht die Würze, die Hefe bestimmt den Charakter. Denn Hefe verwandelt Zucker in Alkohol und Kohlensäure. Sie entscheidet also im erheblichen Maße über Geschmack und Charakter des Bieres. Allgemein bekannt sind untergärige Hefen (Hefe sinkt nach der Gärung auf den Boden des Gärtanks), die beim Pilsbrauen eingesetzt werden, oder obergärige Hefen (Hefe steigt an die Oberfläche), die man vom Kölsch und Weizen kennt. Hefen, die für den Brauprozess geeignet sind, kann man über sogenannte Hefebanken beziehen. Gaffel setzt dagegen eine eigene Züchtung ein. Diese Gaffel Hefe hat besondere Eigenschaften, die unsere Biere zu etwas Außergewöhnlichem machen.