Gaffel & Nachhaltigkeit

„Grüne“ Fakten -  Durch den Brauerei-Neubau erwartet die Privatbrauerei Gaffel für das Jahr 2016 eine Recyclingquote von ca. 98 %.

Nachhaltigkeit steht bei Gaffel
ganz oben auf der Prioritätenliste.

Hierzu gehören Wasser, Energie und Qualität. Um die Qualität der einzelnen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, neben Zwischen- und Endprodukt, sicherzustellen und die Erwartung der Geschäftspartner und Verbraucher sowohl in chemisch-technischer als auch mikrobiologischer Hinsicht zu erfüllen, betreibt die Privatbrauerei Gaffel einen sehr hohen analytischen Aufwand.

Nach dem Reinheitsgebot von 1516 ist Wasser neben Hopfen, Malz und Hefe eines der wichtigsten Rohstoffe von Gaffel Kölsch.

Durch die Investition in eine neue Brauerei wurde der Wasserverbrauch von ursprünglich 6 l auf 3 l für die Herstellung von einem Liter Gaffel Kölsch reduziert.
Die Energieeinsparungen im Brauprozess teilen sich wie folgt auf:

  • thermische Energie 32 %
  • elektrische Energie 29 %
  • Warmwasser 23 %
  • Lastspitzenreduktion 46 %

Die Minimierung von Abfällen ist ein zentrales Thema der Privatbrauerei Gaffel. Durch den Brauerei-Neubau erwartet die Privatbrauerei Gaffel für das Jahr 2016 eine Recyclingquote von ca. 98 %.

Aktuell wird ein Großteil der Rohstoffe und Produktionsmaterialien, die im Zusammenhang mit dem Brauprozess benötigt werden, wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

Die im Brauprozess anfallenden Biertreber (ausgekochtes Gerstenmalz) werden neben der Althefe als hochwertiges Futtermittel an landwirtschaftliche Betriebe verkauft (abgegeben). Die in der Filtration anfallende gebrauchte Kieselgur kommt in der Landwirtschaft als natürlicher Bodenverbesserer zum Einsatz. Der Mehrweganteil liegt bei ca. 95 % am Gesamtanteil aller Gebinde.

  • Es werden PVC-freie Kronenkorken und wiederverwertbare Etiketten eingesetzt.
  • Glasscherben werden dem Recycling zugeführt, eingeschmolzen und zuneuen Flaschen verarbeitet.
  • Alte und beschädigte Bierkästen werden granuliert, um aus dem gewonnenenRohstoff neue Kästen zu produzieren.
  • Abgespülte Flaschenetiketten, Kartonagen, gebrauchte Filterschichten und sonstige Papierabfälle werden von Papierfabrikanten wiederverwertet.