Heimische Gerste

Der Rohstoff für Gaffel Kölsch wächst auf den Äckern rund um Köln. Die in der Anbaugemeinschaft für Braugerste Rheinland angeschlossenen Landwirte liefern heimische Gerste aus kontrolliertem und integriertem Ackerbau für frisches Gaffel Kölsch.

Gaffel Kölsch verwendet heimische Gerste

„Als traditionsreiches Kölner Unternehmen legen wir großen Wert auf eine enge Bindung zur heimischen Wirtschaft und die Stärkung der Bauern in der Region“, so Heinrich Philipp Becker, Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Gaffel.

Die Landwirte aus der Anbaugemeinschaft für Braugerste im Rheinland bauen für Gaffel Braugerste der Sorte Braemar an, die von dem Landhandel aufgenommen und in der Mälzerei zu Braumalz verarbeitet wird.

Mälzen ist ein kontrollierter Keimvorgang, bei dem aus Gerste Malz entsteht. Die Gerste wird für ein bis zwei Tage unter Wasser gesetzt. Durch den daraus resultierenden Anstieg des Wassergehaltes im Korn beginnt das Getreide zu keimen. Anschließend wird es in den Keimkästen bis zu einer Woche konstant befeuchtet, gelüftet und gewendet, um eine möglichst gleichmäßige Keimung zu erzielen. Das so gewonnene Grünmalz wird getrocknet und so zu lagerfähigem Malz verarbeitet.

Der Keimvorgang bewirkt, dass diverse Enzyme gebildet werden, die später für den Stärke- und Eiweißabbau während des B rauens notwendig sind. Ein Teil der Stärke wird in kleinere Moleküle (Mehrfachzucker, Disaccharide, Maltose) zerlegt. Durch die Dauer und Temperatur der Trocknung wird die spätere Bierfarbe beeinflusst.